Neujahrsempfang der Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH

Zertifikate bestätigen hohe Qualität der medizinischen Versorgung

„Ein konsequentes Qualitätsmanagement ist für den Erfolg einer Klinik unerlässlich. Deshalb ist es wichtig, dass externe Gutachtern das Haus und seine Standards qualitativ auf ‚Herz und Nie­ren‘ kritisch prüfen und zertifizieren. Nur so wird man zu einer Top-Adresse. Zertifikate bürgen für Qualität und bieten dem Patienten eine wichtige Orientierungs­hilfe“, betonte die Stellvertretende Aufsichtsrats-vorsitzende der Berg­mannsheil und Kinderklinik Buer (BKB) GmbH und Sozialdezernentin der Stadt Gelsenkirchen, Karin Welge, beim diesjährigen Neujahrsemp­fang und gratulierte der Klinik und ihren engagierten Mitarbeitern zu den erfolgreichen Zertifizierungen des Jahres 2013. „Es kostet viel Energie, sich messen zu lassen. Doch es lohnt sich, denn jedes Zertifikat sagt dem Patienten: Hier bist du in den allerbesten Händen. Zertifikate bürgen für Qualität und geben dem Patienten Orientierung.“

Bei der Behandlung von Tumorpatienten setzte das Bergmannsheil als Mitglied des Tumorzentrums Emscher-Lippe die gestiegenen Qualitäts­standards um: Erneut wurde das Darmzentrum sowie die urologische Onkologie ausgezeichnet. Karin Welge: „Tumorzentren verbessern nachweislich die Heilungschancen und die Lebensqualität des Patien­ten.“

Die Gutachter zeigten sich beeindruckt von der Versorgung von schwerverletzten Kindern unter Einbindung der Intensivmediziner der Kinder- und Jugendklinik. Im Jahr 2013 wurden 156 schwerstverletzte Patienten
in der Klinik behandelt, darunter 36 Kinder und Jugendliche. Ver-letzungsmuster, Diagnostik und Therapie sind bei Kindern anders als beim Erwachsenen.

Im November 2013 verlieh die Deutsche Diabetes Gesellschaft dem Krankenhaus das Gütesiegel „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ – nur sieben Kliniken bundesweit haben bislang diese Auszeichnung er­halten. Karin Welge betonte: „Nicht jedes Akutkrankenhaus kann eine Diabetesabteilung aufbauen, aber es kann sich vernetzen und durch Kooperation mit niedergelassenen Diabetologen die Versorgungsqualität von diabeteskranken Patienten verbessern, die wegen einer anderen Erkrankung stationär behandelt werden müssen.“

Hintergrund
Im April 2002 fusionierten das Bergmannsheil Buer und die städtische Kinderklinik zur Bergmannsheil und Kinderklinik Buer (BKB) GmbH. Unter dem Dach dieser neuen Gesellschaft entwickelten sich beide Betriebsteile im rasanten Tempo und bauten ihre Spezialitäten weiter aus. „Neue Medizinkonzepte, wie etwa die Verzahnung von am­bulanter und stationärer Versorgung wurden erfolgreich realisiert“, be­schreibt BKB-Geschäftsführer Werner Neugebauer die Entwicklung. Der eindrucksvolle Ausbau des Standorts an der Adenauerallee vollzog sich im Jahr 2007: Die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen zog in ihren Neubau und die orthopädischen Rehaklinik am Berger See wurde ein­geweiht. In 2013 wurde die Zentrale Notfallambulanz modernisiert. Je­des Jahr werden rund 22 000 Notfallpatienten im Bergmannsheil Buer behandelt – Tendenz steigend. Der Kassenärztliche Notfalldienst hat hier, ebenso wie in der Kinderklinik, seinen Sitz. Die räumliche und or­ganisatorische Zusammenlegung von chirurgischen und internistischen Intensivbetten sowie die Erweiterung des OP-Traktes um weitere zwei OP-Säle stehen ebenso wie der Bau des Hubschrauberlandeplatzes in 2014 auf dem Programm.

Patientenzahlen 2013

Bergmannsheil Buer
13 000 Patienten stationär – 18 700 Patienten ambulant
Notfallambulanz: 22 000 Patienten

Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen
4 300 Patienten stationär -  7 600 ambulant
Notfallambulanz: 27 000 Patienten

Rehaklinik am Berger See
2 100 Patienten

900 Mitarbeiter
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Sabine Ziegler
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