Auf dem Dach landen bald die Rettungshubschrauber

Auf dem Dach landen bald die RettungshubschrauberGut 100 Tonnen Stahl werden in diesen Wochen auf dem Dach des Bergmannsheil Buer für die Unterkonstruktion des neuen Hubschrauberlandeplatzes verbaut. Es folgt die Installation von 16 Aluminium-Segmenten - 14,5 Meter über dem Schernerweg. Diese „Tortenstücke“ bilden die Landeplattform mit einem Gesamtdurchmesser von 28 Metern. Hier landen Anfang des kommenden Jahres die „Lebensretter aus der Luft". Der Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach der Klinik ermöglicht den schnellen und schonenden Transport des (schwer-) verletzten Patienten per Aufzug in den Schockraum der Notfallambulanz, den OP-Einheiten und der Intensivstation. Aktuell ist der Gebäudekomplex auf dem der Landeplatz entsteht, eingerüstet. Das Gerüst dient als Arbeitsplattform für die Monteure. Kosten: 1,2 Millionen Euro.

Das Bergmannsheil Buer ist seit 2009 ein zertifiziertes regionales Traumazentrum. Hier werden Schwer- und Schwerstverletzte - so genannte Polytrauma-Patienten - medizinisch versorgt. Mehrere Verletzungen in verschiedenen Körperregionen charakterisieren das Polytrauma. Dabei ist mindestens eine Verletzung oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich. Das können Lungenquetschungen, Verletzungen der inneren Organe, Brandverletzungen, offene Knochenbrüche oder Schädel- und Wirbelsäulenverletzungen sein.

In den vergangenen 18 Monaten wurden am Standort des Krankennhauses eine Vielzahl von Bau-maßnahmen realisiert. Dazu zählen: Die Modernisierung der Zentralen Notfallambulanz, die Aufstockung der Reha-Klinik für die Etablierung der pneumologischen Station, der Umbau der Intensivstation, der Bau einer Weaning-Station sowie aktuell die Erweiterung der OP-Einheiten.
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Sabine Ziegler
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