Organspende: Haben Sie einen Ausweis?

Es kann jeden Menschen betreffen, weil eine Erkrankung dauerhaft Nieren, Herz, Leber oder Bauchspeicheldrüse geschädigt hat. „Hilfe könnte für diese Patienten ein Spenderorgan und eine Transplantation sein“, sagt Chefarzt Dr. Uwe Wildförster. Der Neurochirurg und Transplantationsbeauftrage am Bergmannsheil Buer informiert am Mittwoch, 22. November 2017, 18.00 Uhr, über gesetzlichen Regelungen zum Thema Hirntod und Organspende, über die Handhabung in den Kliniken und die Erfolge der Transplantationsmedizin. Fragen und Diskussionsbeiträge sind ausdrücklich erwünscht.
Anfang 2017 haben in Deutschland mehr als 10 000 Patienten auf eine Transplantation gewartet, von denen täglich etwa drei Patienten versterben. Denn im Jahr 2016 wurden nur etwa 3 500 Organe transplantiert.
Die Entscheidung, sich nach seinem Tod als möglicher Spender zur Verfügung zu stellen, sollte jeder Mensch mit seinen Angehörigen besprechen und selbst treffen. Der Organspenderausweis dokumentiert diese Entscheidung; eine Änderung der getroffenen Entscheidung ist jederzeit möglich. Dr. Wildförster: „Rund 30 Prozent der Bundesbürgern haben Sie einen Organspenderausweis. Warum will die große Mehrheit bei diesem wichtigen Thema nicht selbst für sich entscheiden, sondern den nächsten Angehörigen diese Entscheidung zum Zeitpunkt des Todes zumuten?“

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Sabine Ziegler
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