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Das sollten Sie jetzt wissen

Bitte beachten Sie, dass das Bergmannsheil Buer nicht die erste Anlaufstelle für Menschen mit einem Infektionsverdacht auf den Coroana-Virus ist.
Bitte wenden Sie sich an Ihren niedergelssenen Arzt, den Ärztlichen Dienst unter 11 6 11 7, die Info-Hotline 0211/8554774, oder die Hotline des Gesundheitsamtes GE 169-5000. In akuten Notfällen steht Ihnen unsere Zentrale Notaufnahme zur Verfügung.

Was sind Coronaviren?
Coronaviren können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren. Coronaviren verursachen bei Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potentiell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS). In der Vergangenheit waren schwere, durch Coronaviren verursachte Krankheiten wie SARS oder MERS zwar weniger leicht übertragbar als Influenza, aber sie haben dennoch zu hohen Fallzahlen geführt.

Welche Symtome treten auf?
Als häufigste Krankheitszeichen sind Husten und Fieber. Es sind aber auch eine Reihe weiterer Krankheitszeichen wie beispielsweise Schnupfen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeine Schwäche möglich. Die Krankheitsverläufe sind vielfältig und variieren stark. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.

Eine Infektion kann ohne Krankheitszeichen ablaufen, es sind aber auch Krankheitsverläufe mit schweren Lungenentzündungen bis hin zu Lungenversagen und Tod möglich. Etwa 17 Prozent der gemeldeten Erkrankten in Deutschland werden im Krankenhaus behandelt. Insbesondere bei schwerem Verlauf können Erkrankte an weiteren Infektionen leiden.

Neue Studien weisen darauf hin, dass unter anderem neurologische Folgen auftreten können. Auch über verschiedene Komplikationen und Folgeerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Nierenversagen sowie eine erhöhte Blutgerinnung wird berichtet. Ebenso können Beschwerden des Verdauungstraktes wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle und Leberfunktionsstörungen auftreten.

Wie kann man sich vor einer Infektion schützen?
Noch gibt es keinen Impfstoff gegen die Covid-19. Orientieren Sie sich an der "AHA-Formel": Abstand - Hygiene - Alltagsmaske. Denken Sie also an Ihre regelmäßige Handwäsche, an die Nies- und Hustenetikette, an Ihren Mund-Nasen-Schutz und an den Abstand zu anderen Menschen.

Wie erfolgen Diagnostik und Behandlung?
Der Coronavirusnachweis erfolgt in einem Speziallabor. Die Behandlung umfasst entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes weitreichende unterstützende Maßnahmen (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen, engmaschiges Monitoring, ggf. unterstützende nicht-invasive/invasive Beatmung sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen). Eine spezifische, also eine gegen das Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Im Rahmen von Studien werden zurzeit verschiedene spezifische Therapieansätze geprüft.

Weiter Informationen, darunter auch Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), finden Sie hier:

Robert-Koch-Institut
www.rki.de/

Patientenservice des ärztlichen Bereitschaftsdienstes
www.Patientenservice

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
www.infektionsschutz.de/

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
www.infektionsschutz.de/haendewaschen.html

Das Bergmannsheil Buer und die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen arbeiten eng mit dem Gesundheitsamt der Stadt zusammen. Wir orientieren uns an den Vorgaben der Gesundheitsbehörden und des Robert-Koch-Instituts.
Zur Koordination ist ein klinikinternes Krisenteam etabliert worden. Die Mitarbeiter des Pflegedienstes und des Ärztlichen Dienstes - insbesondere in der Zentralen Notaufnahme - sind umfassend informiert und erfahren im Umgang mit ansteckenden Erkrankungen und möglichen Isolationsmaßnahmen.

 

Sabine Ziegler
Sabine Ziegler
Tel.: 0209 5902-435
Fax: 0209 5902-591
KTQ-Zertifikat Verband der Privaten Krankenversischerung e.V.
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