Plüschtiere auf Stühlen im Wartezimmer

Kinderurologie


Die Kinderurologie beschäftigt sich mit der Diagnose und der Behandlung urologischer Probleme, die bei Kindern von der Geburt bis zum Jugendalter auftreten. Dabei geht es um Erkrankungen der Nieren, Harnleiter, Harnblase, Harnröhre und um die männlichen Geschlechtsorgane.

Wir arbeiten eng mit den Ärztinnen und Ärzten der Kinder- und Jugendklinik an unserem Standort zusammen.


Die Phimose ist eine Vorhautverengung, die bis zum dritten Geburtstag eher der Regelfall als die Ausnahme ist. Bei hochgradiger Verengung der Vorhaut kann der Urin nicht frei abfließen, es kommt dann zu einer Ballonierung der Vorhaut. In diesem Fall und bei wiederholten Entzündungen von Vorhaut und Eichel müssten Vorhautverengungen behandelt werden. Ansonsten kann bis zum dritten Geburtstag zugewartet werden.

Zur Behandlung können hormonhaltige Cremes und Salben eingesetzt werden. Bei hochgradiger Verengung oder Versagen der Salbentherapie sollte die Vorhautverengung operativ beseitigt werden. Dazu kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Diese werden im Beratungsgespräch ausführlich erörtert.

Der kindliche Hoden entwickelt sich auf Höhe der Nieren und „wandert“ während der Schwangerschaft nach unten in den Hodensack. Normalerweise ist er dort in der 32. Schwangerschaftswoche angekommen. Die Lage des kindlichen Hodens wird bei allen Vorsorgeuntersuchungen überprüft. Beim sogenannten Pendelhoden (Hoden mal oben, mal unten) können die Eltern durch ein Lageprotokoll des Hodens dem Kinderarzt und dem Urologen helfen, welche Therapie anzuwenden ist.

Ein Hoden, der dauerhaft nicht im Hodensack liegt, entwickelt sich zurück, die Produktion von Samenzellen vermindert sich, und im späteren Lebensalter kann sich ein Hodenkrebs entwickeln. Ziel von Kinderarzt und Urologen ist es daher, dass die Hoden spätestens zum ersten Geburtstag sicher im Hodensack zu liegen kommen. Auch hierzu gibt es hormonelle Behandlungsmethoden.

Bei Erfolglosigkeit dieser Hormontherapie und in den Fällen, in denen der Hoden sehr hoch außerhalb des Hodensacks liegt, kommt auch hier wieder eine spezielle Operation zum Einsatz, mit der Hoden dauerhaft im Hodensack fixiert wird.

Wiederholte fieberhafte Harnwegsinfekte (Nierenbeckenentzündungen) erhöhen das Risiko von Vernarbungen innerhalb der Niere mit der Folge von Nierenversagen im höheren Lebens-alter. Ziel von Kinderarzt und Kinderurologe ist in diesen Fällen, weitere Harnwegsinfektionen zu verhindern und Risikofaktoren für weitere Harnwegsinfekte zu entdecken und wenn möglich auszuschalten.

Dazu gehört neben der Untersuchung des Urins eine Darstellung der Nieren und ableitenden Harnwege mittels Ultraschall. Bei wiederholten fieberhaften Harnwegsinfektionen und Verdacht auf Rückfluss von Urin von der Blase in die Nieren, sollte auch eine Röntgendarstellung der Blase, der Harnleiter und der Nieren erfolgen, um einen solchen Rückfluss nachzuweisen oder auszuschließen.

Die Behandlung kann in regelmäßigen Kontrollen, der Verordnung einer niedrig dosierten Antibiotika-Therapie oder einer operativen oder endoskopischen (Schlüsselloch-Chirurgie) Verbesserung des Verschlussmechanismus zwischen Harnblase und Harnleiter bestehen.

Einnässen wird bei Mädchen ab dem 5. Geburtstag, bei Jungen ab dem 6. Geburtstag als Störung mit Krankheitswert angesehen. Bei der Behandlung dieser Störung arbeiten Kinderurologe, Kinderarzt und Kinder- und Jugendlichentherapeut sehr eng zusammen. Neben medikamentösen Therapieansätzen kommen in der Behandlung des Einnässens insbesondere verhaltenstherapeutische Verfahren zum Einsatz.

In fachlich engem Austausch mit der Allgemeinen Pädiatrie der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen behandeln wir diese Erkrankungen und funktionellen Störungen:

•  Kindliche Harninkontinenz (Urinverlust)
Einnässen wird bei Mädchen ab dem 5. Geburtstag, bei Jungen ab dem 6. Geburtstag als Störung mit Krankheitswert angesehen. Bei der Behandlung dieser Störung arbeiten Kinderurologe, Kinderarzt und Kinder- und Jugendlichentherapeut sehr eng zusammen. Neben medikamentösen Therapieansätzen kommen in der Behandlung des Einnässens insbesondere verhaltenstherapeutische Verfahren zum Einsatz.

•  Neurogene Blasenentleerungsstörungen (nervenbedingte Störung)

•  Hodenhochstand
Der kindliche Hoden entwickelt sich auf Höhe der Nieren und „wandert“ während der Schwangerschaft nach unten in den Hodensack. Normalerweise ist er dort in der 32. Schwangerschaftswoche angekommen.

Die Lage des kindlichen Hodens wird bei allen Vorsorgeuntersuchungen überprüft. Beim sogenannten Pendelhoden (Hoden mal oben, mal unten) können die Eltern durch ein Lageprotokoll des Hodens dem Kinderarzt und dem Urologen helfen, welche Therapie anzuwenden ist.

Ein Hoden, der dauerhaft nicht im Hodensack liegt, entwickelt sich zurück, die Produktion von Samenzellen vermindert sich, und im späteren Lebensalter kann sich ein Hodenkrebs entwickeln.

Das Ziel von Kinderarzt und Urologen ist es daher, dass die Hoden spätestens zum ersten Geburtstag sicher im Hodensack zu liegen kommen. Auch hierzu gibt es hormonelle Behandlungsmethoden. Bei Erfolglosigkeit dieser Hormontherapie und in den Fällen, in denen der Hoden sehr hoch außerhalb des Hodensacks liegt, kommt auch hier wieder eine spezielle Operation zum Einsatz, mit der Hoden dauerhaft im Hodensack fixiert wird.

•  Kindliche Varikozele (Hodenkrampfader)

•  Fehlbildung der Harnröhre (Hypospadie)

•  Fehlbildungen der ableitenden Harnwege

•  Kindliche Harnwegsinfekte
Wiederholte fieberhafte Harnwegsinfekte (Nierenbeckenentzündungen) erhöhen das Risiko von Vernarbungen innerhalb der Niere mit der Folge von Nierenversagen im höheren Lebensalter.

Das Ziel von Kinderarzt und Kinderurologe ist in diesen Fällen, weitere Harnwegsinfektionen zu verhindern und Risikofaktoren für weitere Harnwegsinfekte zu entdecken und - wenn möglich - auszuschalten. Dazu gehört neben der Untersuchung des Urins eine Darstellung der Nieren und ableitenden Harnwege mittels Ultraschall. Bei wiederholten fieberhaften Harnwegsinfektionen und Verdacht auf Rückfluss von Urin von der Blase in die Nieren, sollte auch eine Röntgendarstellung der Blase, der Harnleiter und der Nieren erfolgen, um einen solchen Rückfluss nachzuweisen oder auszuschließen.

Die Behandlung kann in regelmäßigen Kontrollen, der Verordnung einer niedrig dosierten Antibiotika-Therapie oder einer operativen oder endoskopischen (Schlüsselloch-Chirurgie) Verbesserung des Verschlussmechanismus zwischen Harnblase und Harnleiter bestehen.
Dr. med. Alexander Göll
Dr. med. Alexander Göll
Tel.: 0209 5902-302

Dr. med. Gerrit Lautner
Dr. med. Gerrit Lautner
Tel.: 0209 369-220
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